Wow, das hier läuft viel schlechter ab, als ich mir anfangs dachte. Die Rede ist natürlich vom Blog, nicht etwa von der Japan-Reise! Diese geht, ganz im Gegenteil, hervorragend von statten! Ich hatte noch nie eine so schöne erste Woche in Japan. Vor 2 Jahren hatten wir das Problem 2 Nächte lang in einem Bus verbringen zu müssen nur um danach sofort mit der Arbeit zu beginnen. Letztes Jahr hatte ich widerum sehr große Geldsorgen und mein Jetlag ließ mich auch nicht wirklich ausruhen. Dieses Jahr jedoch läuft alles fein! Wir haben dem Jetlag wie bereits erwähnt erst gar keine Chance gelassen, uns runterzuziehen (auch wenn wir im Flugzeug nur 0-2 Stunden schlafen konnten), indem wir gleich nach der Ankunft mit Akari und ihren Freunden Nanae und Mr. Benzo (well, obviously ein Nickname) 浅草 (Asakusa) ein wenig unsicher machten.
Wir trafen uns also bei einem der zwei großen Tori ("Torbögen") inmitten Asakusas - nicht, ohne zuvor beim falschen zu warten - und fingen sogleich an, die Einkaufsstraße runterzutrödeln. Ein Eis, welches wir direkt beim Stand essen MUSSTEN - später, wurde der Sensoji (Tempel) etwas näher betrachtet und eine kurze Pause auf einer kleinen Steinbrücke, unter denen sich wieder zahlreiche Kois (Karpfen) tummelten, eingelegt. Wir entschieden uns, etwas Essbares zu suchen und spazierten in eine der unzähligen engen Kaufpassagen, wo wir uns dann für Tayaki entschieden und zu uns nahmen. Es folgte etwas Window-Shopping im Sky-Tree-Building - schöne viele trashige Sachen, leider finanziell nicht gerade erschwinglich - und ein Aufsuchen eines Kaiten-Sushi (Förderband-Sushi). Jedes Teller nur 135 Yen, das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen! 鰻 (unagi; Aal), 海胆 (uni; Seeigel), Tuna und Fischbrühe wurden hinuntergeschlungen und verköstigt, nur um danach von der 3-er Truppe darauf eingeladen zu werden. Geld: -/+0, schlechtes Gewissen: +1.
Inzwischen waren wir auch schon in 上野 (Ueno) angekommen und suchten eine Karaoke-Box auf, um Theresas und meinen Durst nach musikalischer Unterhaltung stillen zu können. Wir checkten also für eine 1 1/2 Stunden Session ein, versuchten unser bestes unsere zuvor "gelernten" japanischen Titel bestmöglichst vorzutragen (wobei... ), standen, saßen, klatschten, tanzten (wobei...) und tranken (hatte ich schon erwähnt, dass wir keinen Schluck Alkohol zu uns nahmen?), bis ins Morgengrauen... nyahahaha, Scherz. Bis halt die gut 90 Minuten vorüber waren. 1000 Yen ärmer (auch, wenn Benzo, Akari und Nanae darauf bestanden, selbst mehr zu zahlen... Geld: -1000, schlechtes Gewissen: +2) ging es zu unserem letzten Vergnügungsort: dem プリクラ (purikura; Fotoautomaten) booth in einem der nahe gelegenen ゲームセンター (Gamecenter). Das Schießen der Fotos dauerte nur wenige Minuten, das Bearbeiten jener danach dauerte eine gefühlt Ewigkeit. Das Resultat kann sich jedoch durchaus sehen lassen! =D
Einer schweren Verabschiedung später hieß es: Heimweg antreten....
Etwas fertig von den 39 schlaflosen Stunden ließ der Schlaf auch nicht lange auf sich warten.
Der Tag darauf war recht ereignislos. Wollten uns eigentlich mit Joha (unserem Professor der Japanologie) beim カルタイ (karutai; ne Abkürzung für Culture Typhoon), gut 1 1/2 Stunden von unserem Schlafort entfernt treffen, aber da wir erst um 3 aus den Betten kamen und uns erst gegen halb 5 in Ueno befanden (von wo wir nochmal eine Stunde nach 国分寺 (Kokubunji) gebraucht hätten), haben wir spontan entschieden die Konferenz mal Konferenz sein zu lassen und sind einfach ein wenig in Ueno umhergewandert. Also Window-Shopping gemacht, ein bisschen den Ueno-Park und die anliegenden mit Seerosen überwachsenen Teiche besichtigt, in nem "Schnellimbiss" einwandfreie japanische Küche verkosteten und nachdem sich Theresa endlich für ein 居酒屋 (izakaya; hmmm... 'n japanisches Trink- und Esslokal(?)) entschieden hatte - nachdem uns eines nicht mehr reinließ und ein anderes offenbar nicht geduldet hätte, wenn wir nur(!) etwas zu trinken, jedoch nichts zu essen bestellt hätten - wurde der Abend vorläufig mit ein paar Bieren und 枝豆 (edamame; grüne Soyabohnen) beendet. Vorläufig insofern, als das wir - nach der Last-Order um 10 Uhr - uns beim weg nach Hause ewigst weit verliefen und es sicher ne gute dreiviertel Stunde und eine ungewollte Zugfahrt brauchte, bis wir unser Hotel wieder fanden. Naja, Ende gut, alles gut.
Schließlich konnten wir am Tag darauf doch tatsächlich früh genug aufstehen (7:30 Uhr), um rechtzeitig um 10 Uhr in Kokubunji unseren Professor vor seinem Hotel abzuholen und mit ihm dann den kurzen Fußmarsch zu nahen 東京経済大学 (Toukyou keizai daigaku; Tokioter Wirtschaftsuniversität) anzutreten. Keine halbe Stunde später fing auch schon der erste Vortrag an: Social Theory. Während der erste Vortragende mit dem Thema "Political talk shows in Taiwan" (das war nicht der exakte Titel, aber zumindest spiegelt er den ungefähren Inhalt wieder) ein durchaus interessantes Thema anschnitt, eine recht gute PowerPoitn vorweisen konnte und überhaupt sehr sympathisch wirkte, drehten sich unsere Augen beim zweiten Referenten nur so über. Da saß der Kerl am Tisch, vor ihm sein kleines Tablett, fasste sich fast schon gelangweilt an die Schläfe und zitierte seinen zuvor notierten Text zum Thema.... tja, erm, sorry, ich bin da schon etwas früh ausgestiegen. Nicht nur, dass seine Präsenz einiges zu wünschen übrig ließ, viel mehr noch warf er mit Fremdwörtern, Philosophen und Theorien um sich, dass einem richtig schlecht werden konnte - oder langweilig, in meinem Fall. Theresa scheint dabei meine Ansicht zu teilen, und ich glaube, auch die anderen 4-5 Mithörer waren nicht gerade fasziniert von seinem "Vortrag". Naja. Kurze Pause später entschlossen wir uns für einen Film über die Gegend, die vom AKW und dem Tsunami "unbewohnbar" wurde. Sehr melancholisch, metaphorisch, etwas pathetisch und da wir noch etwas Schlafentzug hatten, fielen die Augenlider das ein oder andere für ein paar Sekündchen zu. An und für sich war der Film aber nicht so schlecht. Besonders die Interviews mit den Einwohnern (den ganzen Film über handelte es sich dabei jedoch nur um ausschließlich über 50-Jährige; die Gedanken der Jugend und den jungen Erwachsenen hätte uns doch auch interessiert) der betroffenen Gegend waren interessant.
Es folgte ein Beitrag über die Goth-Szene in Japan (wieder von einem äußerst sympathisch wirkenden Doktor) und dann entschied ich mich für die Konferenz zum Thema "Popkultur in Korea", während sich Theresa zur Panel-Discussion gesellte.
Die 3 Vortragenden bei meinem Thema hatten sehr amüsante, zum Teil merkwürdige Inhalte: Die Darstellung von Helden in koreanischen Action-Filmen; der Backpacking/Travel/Reise-Boom der Jugend seit der Öffnung Koreas; die mediale Darstellung von 3 Design-Bookstores in Seoul im Internet. Die ersten beiden wurden von Koreanerinnen vorgetragen, deren Englisch ich als nicht Muttersprachler auf einer Skala von 0-10 auf 5-6 einstufen würde. Kurz gesagt: es war manchmal schwer, dem Inhalt zu folgen, da Sätze auseinandergerissen oder einfach keinen Sinn ergaben. Aber sie - und ich - gaben ihr bestes, und schließlich konnte ich doch einiges verstehen.
Zum Schluss gings mit Joha, Theresa und einer neuen Bekanntschaft Johas nach 吉祥寺 (Kichijouji), wo Joha die ersten Jahre aufwuchs und uns einen bekannten 焼き鳥屋 (yakitoriya; ein Laden, der sich auf gegrilltes Geflügel spezialisiert) zeigen konnte, in den wir nach gut 15 Minuten Wartezeit dann auch betreten konnten und die wahnsinnig toll schmeckenden Grillspieße und andere Arten von Fleisch und Gemüse verspeisen konnten. Natürlich mit obligatem Bier. Etwas angeheitert und vollgestopft mit Reisetipps für Tokyo gings wieder nach Hause und es folgte ein seeeehr langer Schlaf und Ruhezeit.
Die letzten zwei Tage wurden dann mit Freunden vom letzten Jahr verbracht: Jae (meine zweite große Schwester) und Yusuke. Die genauen Geschichten dazu - jahaaa, besonders über die erste Nacht in der Shisha-Bar, dem Gitarre-Spielen bei der Hachiko-Statue und dem anschließenden 徹夜 (tetsuya; Durchmachen) im 代々木公園 (Yoyogi-Park) gibts einiges zu erwähnen - werd ich dann ein ander Mal etwas detailreicher hier ausführen. Zunächst muss ich mich nämlich etwas kultivieren, in 1 1/2 Stunden gehts los zu einem Treffen mit Akari, Yusuke, Thi (auch ein Bekannter vom letzten Jahr), einem weiteren Freund Yusuke's und Ayumu (einer weiteren weiteren Bekanntschaft aus Sendai) in Ikebukuro. Morgen dann heißts wieder etwas früher aufstehen: wir müssen Auschecken. Danach gehts wahrscheinlich zum Tokyoter Bahnhof, wo wir unsere 7 Sachen verstauen werden und uns auf die Suche nach einem Game-Center, einem Cofe-Shop (für etwaige Skype-Sessions) und schließlich auch einem 銭湯 (sentou; öffentliche Badeanstalt) begeben.
じゃ、またね!
Dienstag, 16. Juli 2013
Samstag, 13. Juli 2013
緊張じゃない - Connections, baby!
So, es beginnt also wieder. Das - inzwischen - jährliche auf die Japan-Reise-Vorbereiten ist voll in Gange! Kleine Sachen wurden eingekauft, einige Flüge, Hostels, Hotels und Busfahrten gebucht und Kollegen und Freunde in Japan schon mal kontaktiert und auf ein etwaiges zukünftiges Treffen vorgewarnt. Noch hab ich nicht alles fertig organisiert, und zwar bei weitem noch nicht. Die Vorfreude ist da, na no na ned, aber so richtig nervös... nein, kann ich nicht wirklich behaupten. Vielleicht hat sich das bei mir schon wegen den letzten zwei Japanreisen gelegt. Außerdem hilft es zu denken: "Wenn das oder das schief geht, kann ich noch immer den oder denjenigen anrufen/mailen." Wo wir bei meinen im Titel angesprochenen "Connections" angekommen sind. =)
Wer es noch nicht weiß - etwas spät, erst im 2. Absatz eines Reiseblogs - ich werde mich dieses Jahr wieder für 6 Wochen ins schwüle Japan begeben und Mensch und Kultur kennen zu lernen, mich zu amüsieren, und sowieso und überhaupt. Im Grunde setze ich nur meine letzte Reise dort fort, wo ich mit ihr aufgehört hatte.
Begleiten wird mich zumindest die ersten 2 und die letzte Woche dann wieder meine Japanologie-Kollegin Theresa, für die es auch bereits das 2te Mal in den fernen Osten geht.
[Update]: Inzwischen sind wir schon seit einem [Update2: zwei] Tag[en] in Tokyo. Ja, mein Durchhaltevermögen hat mich wieder einmal etwas im Stich gelassen und ich habs nicht mehr ganz zusammengebracht, meinen Vorbereitungs-Blogpost zu vervollständigen. Die Überschrift für diesen Eintrag bleibt jedoch bestehen, hat er doch auch etwas mit dem heutigen Tag zu tun.
Also, der Tag der Hinreise und Ankunft verging eigentlich recht schmerzlos und unabenteuerlich. Peter fuhr uns zum Flughafen, wir fanden ohne all zu langes Stöbern unseren Check-In Schalter, aßen noch ne Jause beim Billa und begaben uns sogleich auch schon Richtung Terminal, wo wir ohne weitere Probleme durch den Sicherheits-Check kamen und auf unsere - sich um 20 Minuten verspätendene Maschine warteten. Diese 20 Minuten dehnten sich letztendlich im Flugzeug wartend auf fast 1 1/2 Stunden (oder waren es gar noch mehr?) aus, da wir aus flugplanmäßigen Gründen keine sofortige Starterlaubnis bekamen. Aber dann gings endlich los und gut 2 Stunden später waren wir auch schon in Moskau. Kurzer "Sicherheits"-Check und dem Aufsuchen des richtigen Terminals später gings - diesmal pünktlich - mit der großen Maschine weiter gen Tokyo. Die russischen Stewardessen waren - mit einer Ausnahme - wieder die Nettigkeit in Person und strotzten nur so vor lauter Freundlichkeit, Selbstbeherrschung und Fürsorglichkeit. So ist man das ja auch von der billigsten AirLine gewohnt, die einen für 550€ nach Japan und zurück bringt. Macht in diesem Zusammenhang ja auch nur Sinn.
Wie auch immer, in Tokyo selbst, bzw. - wenn wir etwas genauer sein möchten, in Chiba selbst - ging alles wieder recht flott. Kurz alle benachrichtigt, dass wir durchaus halbwegs gut angekommen sind, billigste Ticket nach Minami-Senju gekauft und sobald als möglich in den Zug Richtung Tokyo eingestiegen, umgestiegen und angekommen.
Kurze Suche später haben wir dann trotz einiger Unklarheiten - diese Japaner sollten mal endlich Straßenschilder anbringen! - unser Hostel gefunden. Das Einchecken ging schnell, das Zimmer beziehen noch schneller, und schon wenige Minuten später - für eine Dusche war natürlich trotzdem noch Zeit - wars auch schon Zeit für ein Treffen mit 朱里 (Akari), einer Internet-Bekanntschaft.
Erste Pause! Bilder, weitere Geschichten (von denen es bis jetzt eigentlich eh fast noch keine gab) folgen sobald wie möglich! Promised!
Kurz und bündig: gestern Asakusa und Ueno mit Freunden, heute Asakusa und morgen gehts dann zu einem Culture-Fest mit unserem Prof von der Uni. =)
Baba!
Wer es noch nicht weiß - etwas spät, erst im 2. Absatz eines Reiseblogs - ich werde mich dieses Jahr wieder für 6 Wochen ins schwüle Japan begeben und Mensch und Kultur kennen zu lernen, mich zu amüsieren, und sowieso und überhaupt. Im Grunde setze ich nur meine letzte Reise dort fort, wo ich mit ihr aufgehört hatte.
Begleiten wird mich zumindest die ersten 2 und die letzte Woche dann wieder meine Japanologie-Kollegin Theresa, für die es auch bereits das 2te Mal in den fernen Osten geht.
[Update]: Inzwischen sind wir schon seit einem [Update2: zwei] Tag[en] in Tokyo. Ja, mein Durchhaltevermögen hat mich wieder einmal etwas im Stich gelassen und ich habs nicht mehr ganz zusammengebracht, meinen Vorbereitungs-Blogpost zu vervollständigen. Die Überschrift für diesen Eintrag bleibt jedoch bestehen, hat er doch auch etwas mit dem heutigen Tag zu tun.
Also, der Tag der Hinreise und Ankunft verging eigentlich recht schmerzlos und unabenteuerlich. Peter fuhr uns zum Flughafen, wir fanden ohne all zu langes Stöbern unseren Check-In Schalter, aßen noch ne Jause beim Billa und begaben uns sogleich auch schon Richtung Terminal, wo wir ohne weitere Probleme durch den Sicherheits-Check kamen und auf unsere - sich um 20 Minuten verspätendene Maschine warteten. Diese 20 Minuten dehnten sich letztendlich im Flugzeug wartend auf fast 1 1/2 Stunden (oder waren es gar noch mehr?) aus, da wir aus flugplanmäßigen Gründen keine sofortige Starterlaubnis bekamen. Aber dann gings endlich los und gut 2 Stunden später waren wir auch schon in Moskau. Kurzer "Sicherheits"-Check und dem Aufsuchen des richtigen Terminals später gings - diesmal pünktlich - mit der großen Maschine weiter gen Tokyo. Die russischen Stewardessen waren - mit einer Ausnahme - wieder die Nettigkeit in Person und strotzten nur so vor lauter Freundlichkeit, Selbstbeherrschung und Fürsorglichkeit. So ist man das ja auch von der billigsten AirLine gewohnt, die einen für 550€ nach Japan und zurück bringt. Macht in diesem Zusammenhang ja auch nur Sinn.
Wie auch immer, in Tokyo selbst, bzw. - wenn wir etwas genauer sein möchten, in Chiba selbst - ging alles wieder recht flott. Kurz alle benachrichtigt, dass wir durchaus halbwegs gut angekommen sind, billigste Ticket nach Minami-Senju gekauft und sobald als möglich in den Zug Richtung Tokyo eingestiegen, umgestiegen und angekommen.
Kurze Suche später haben wir dann trotz einiger Unklarheiten - diese Japaner sollten mal endlich Straßenschilder anbringen! - unser Hostel gefunden. Das Einchecken ging schnell, das Zimmer beziehen noch schneller, und schon wenige Minuten später - für eine Dusche war natürlich trotzdem noch Zeit - wars auch schon Zeit für ein Treffen mit 朱里 (Akari), einer Internet-Bekanntschaft.
Erste Pause! Bilder, weitere Geschichten (von denen es bis jetzt eigentlich eh fast noch keine gab) folgen sobald wie möglich! Promised!
Kurz und bündig: gestern Asakusa und Ueno mit Freunden, heute Asakusa und morgen gehts dann zu einem Culture-Fest mit unserem Prof von der Uni. =)
Liebe Grüße vom Coolen und der Touristin aus Asakusa/Tokyo!
Baba!
Samstag, 22. September 2012
高いな最後の日 - Let's wrap things up
Da stand ich dann also, vor dem Aeroflot Check-In, alleine, 20 Minuten nach Abflug meines Fliegers. Der Teppich vor mir wurde bereits mit Besen gesäubert, die Absperrung hinderte mich daran, auch nur einen Fuß auf jenen zu setzen. Jap, ich glaub, ich hab den Flieger verpasst...
Das ist zunächst mal die schlechte Nachricht. Die zweite schlechte Nachricht ist, dass ich zunächst 56.000 Yen zahlen hätte sollen, damit ich morgen einen Flug nach Hause bekomme.
Die erste gute Nachricht ist, dass ich dafür eine unbeschreiblich schöne, lustige, ausgiebige Woche hinter mir habe, die nur schwer in Wort zu fassen ist. Die nächste gute Nachricht ist, dass sie hier bei Aeroflot meine Buchungen angeschaut haben und draufgekommen sind, dass ich meine Reise nach Japan vor 2 Monaten um einen Tag verschieben musste, da Aeroflot genau an jenem gewünschten Abreisetag seinen Flug gestrichen hatte. Aufgrund dieser "Unannehmlichkeit" (ehrlich, mir wars egal) konnten sie mir einen Rabbatt geben und somit musste ich "nur" 33.000 Yen zahlen.
Jetzt warte ich also auf meinen Flug morgen. Sitz hier am Narita Flughafen und schlag mir mit dem Computer die Zeit tot, die ich noch zu warten habe (und zwar sind es noch 15 Stunden). Ich hab mich gegen einen Hostel oder Hotelbesuch entschieden, da ich nicht noch mehr Geld aus dem Fenster werfen möchte. Also meine erste - und hoffentlich auch letzte - Flughafennacht beginnt. Mir tun die armen Leute jetzt schon Leid, die im Flugzeug neben dem ungeduschten, im Gewand schlafenden Aigi hocken müssen. ^^°
Nun ja, soviel nun eben dazu. Ich kann sagen, es hätte definitiv schlimmer laufen können, und da ich in Japan gute 1000 Euro weniger ausgegeben habe, als ich eigentlich hätte können, läufts mit dem Geld auch gar nicht so schlecht. Einzig allein der Aufenthalt am Flughafen stutzt mein fröhliches Gemüt etwas.
Wie dem auch sei, die Woche war - wie bereits erwähnt - sehr spannend. Vor allem die Abende/Nächte/Morgen. Ich kann hier nicht all zu viele Details geben - dazu fehlt es mir derzeit an Lust - aber ich zähl mal auf, wo ich mich mit wem so alles herumgetrieben habe (Fotos folgen, die Narita Wi-Fi connection ist viiiieeel zu langsam um irgendetwas in anständiger Zeit upzuloaden):
1. Zusammen mit Nobu (man lese meinen Fähren-Bericht) und zwei seiner Freunde ging ich in einem Shibuya Club fort. Also, zuerst wars ein Club, wegen 2 Razzien verdreifachte sich dann jedoch die Anzahl der besuchten Tanzlokale. Wurde aber bereits im ersten Club (2.500 Yen Eintritt, 2 Getränke inklusive) bereits von einem japanischen Underground-Rapper angesprochen, der dann mich und meine 3 Kollegen in gratis in die nächsten Clubs brachte, ne Runde Champagner und Tequila bezahlte und den Abend definitiv zu einem der ereignisreichsten machte.
2. Mit Rei durfte ich mein erstes 飲み会 (nomikai - .... erm... Trinkgemeinschaftstreffen?) und die darauf folgende 二次会 (nijikai - After-Party) besuchen. Die Leute dort waren alle in meinem Alter, äußerst nett und die Stimmung war durch und durch hervorragend. Die ganzen Sitten, wie das anfängliche "Sich der Gruppe vorstellen" und die japanischen Konversationen gaben mir eine Erfahrung, die ich auf keinem Fall missen möchte. Danach gings auf ein Getränk in den Club, in dem ich letztes Jahr bereits mit Bianca abgeshaked hatte. ;) Genialer Abend, viele neue Freunde gefunden und ein wichtiger Moment, der mich in der Entscheidung, nächstes Jahr in Japan arbeiten zu wollen (ach ja, ich möchte nächstes Jahr in Japan arbeiten. ;)) um ein großes Stück näher rücken ließ.
3. Nach einem dritten Abstecher nach Odaiba und einem kurzen Schlenker nach Shibuya ins zuvor besuchte Izakaya, um mir meinen vergessenen Nintendo DSi abzuholen, folgte ein spontan Ausflug mit gut 6 Leuten vom Hostel zum nahen Park, wo wir uns gemütlich zusammensetzten und bis 2 in der Früh unseren Spaß hatten. Besonders Jay (eigentlich Jeanine) war wahnsinnig lustig und zuvorkommend und war von dort an Hauptansprechpartner Nummer 1, wenn's ums Fortgehen ging. Dabei auch Khuan aus England, Abel aus Spanien und Austin aus Amerika kennen gelernt, die sich der "JGH Fortgeh-Gruppe" anschlossen.
- ein eintägiger Besuch im 江戸東京博物館 (edo toukyou hakubutsukan - Edo-Tokyo Museum), von dem's später ganz einfach ein paar Bilder gibt. So viel sei gesagt: die Japaner wissen, wie man ein anständiges Museum führt. Wahrhaftig aufschlussreich, interessant und großteils interaktiv. Wünschte, ich hätte dort mehr Zeit gehabt. -
4. Und diese Gruppe machte sich zunächst Roppongi zum Ziel. Bereits vorm Club-Eintritt von Jumanji55 waren wir alle etwas angeheitert und so war's dann auch recht günstig drinnen. Austin hatte es ein wenig erwischt, aber er musste wohl oder übel bis 5 in der Früh durchhalten (es war, als wir gingen, dann eigentlich auch schon halb 7), da in der Zwischenzeit keine Züge fuhren. Somit hätte ich nun endlich auch Roppongi "ein wenig" besichtigt.
5. Und damit kommen wir zu gestern/heute:
Nach einem Spontanentschluss zusammen mit allen noch einmal ein Izakaya aufzusuchen und einer ebenso spontanen Benachrichtung von Yusuke (ihr habt ihn wohl hoffentlich nicht vergessen), er komme mit, fuhren wir um 8 zum ausgemachten Treffpunkt und suchten - für alle außer mir und Yusuke das erste Mal - den reservierten Izakaya-Schauplatz auf. Es war eine MORDSGAUDE! Und so darf es eigentlich keinen wundern, dass Jay, Abel, Yusuke, sein Freund Thi und ich beschlossen den letzten Zug letzten Zug sein zu lassen und bis in den Morgengrauen auf ein paar Stunden Karaoke zu gehen. Ich hatte so dermaßen viel Spaß, ich könnte fast sagen, das war's wert meinen Flug verschlafen zu haben. ^^° Nach der Ankunft zusammen mit Jay (Abel fuhr um 5 direkt zum Flughafen, Yusuke und Thi wohnten woanders) in Nishikawaguchi gingen wir noch für gut 1 1/2 Stunden in ein japanisches Fast-Food-Restaurant, aßen und redeten uns die Seele aus dem Leib. Jetzt hab ich plötzlich 2 große Schwestern! (Sogar im selben Alter ;D) Sie wird von nun an in der Nähe Tokyo arbeiten und versicherte mir, für mich ein gutes Wort einzulegen wenn ich nächstes Jahr auch dort arbeiten möge. Um 7 dann ins Bett, um 10:30 vom Staff geweckt und gefragt, wann denn eigentlich mein Flug ginge. Tja, um 12 -.-°
Da half eben auch kein schnelles Anziehen, Anrufen beim Flughafen und dem schnellsten (und äußerst teuren) Zug Richtung Flughafen: Der Flieger war abgeflogen (nähere Infos ja bekanntlich am Anfang des Beitrags).
Wenn man all dies durchliest möge man nun meinen, ich sei ein Schluckspecht und es war nur eine Frage derzeit, bis so etwas passieren würde. Aber ganze ehrlich: ich hab gestern nicht so viel getrunken. Es war viel mehr der Schlafmangel (oder mein kaputter Handy-Wecker, den ich mir 3 mal gestellt hatte, jedoch kein einziges mal abgegangen war -.-!) der mich in diese Situation führte. Außerdem: es war nicht der Alkohol der die letzten Abende so spaßig machte sondern all die tollen Leute mit denen ich abhängen durfte! Als Beweis: ich hatte kein einziges Mal einen Kater am nächsten Tag. ;)
Fazit:
Nun, was hab ich nun also von dieser Reise mitgenommen (außer den Souvenirs, versteht sich):
ich wurde selbstständiger (vermutlich), etwas selbstsicherer; konnte meinen Orientierungssinn endlich auf ein normales Level bringen; lernte viel über die japanische Kultur aus erster Hand; lernte besonders Kyoto und zum Teil auch Tokyo kennen, sodass ich anderen Bakpakern aushelfen konnte, wenn sie Hilfe benötigten; verbesserte (natürlich) mein Japanisch - noch immer auf unterdurchschnittlichem Niveau though - , aber auch mein Englisch; durfte mit unglaublich vielen und unglaublich unglaublichen Leute tagtäglich abhängen (Gott, ich werd hier gerade total sentimental, die Tränen schießen mir schon in die Augen); konnte mich etwas im japanischen Arbeitsmarkt "etablieren" (let's just say: Connections, baby!); knüpfte Freundschaften, von denen ich mir sicher bin, dass sich lange halten werden!; ...
und über 1500 Fotos
;D
Kurzum: Es war definitiv der BESTE, SCHÖNSTE und vor allem TEUERSTE Sommer meines Lebens (also, bis jetzt) und ich möchte wirklich keine Sekunde davon missen, möge sie damals auch als noch so unangenehm aufgefasst worden sein (vor allem die erste Woche): das sind einfach Erfahrungen, die man macht. Erfahrungen, von denen man wachsen, lernen kann. Erfahrungen, die einen selbst besser kennen lernen lassen - wobei natürlich dazu auch die schönen Erfahrungen und Momente zählen!
Ich komme nächstes Jahr wieder nach Japan, dann jedoch mit zumindest dem Wunsch dort für einige Zeit zu arbeiten. Nun heißt es aber zunächst mal den Abschluss des Bachelors in Japanologie hinter mich zu bringen. Bezüglich Informatik: weiß noch nicht, vielleicht kann ich ja auch für ein Jahr als Austauschstudent in Japan leben. =)
Mit diesen Zukunftswünschen verabschiede ich mich nun also wieder von diesem Blog (ich glaube nicht, dass er fortgeführt wird, so lange ich in Österreich bin - aber wer weiß, Wunder gibt es immer wieder) und damit von meinen treuen und den zahlenmäßig sicherlich überlegenen nicht ganz so treuen Lesern! ;)
Danke für die über 3000 Hits!
Machts gut!
またね!
Das ist zunächst mal die schlechte Nachricht. Die zweite schlechte Nachricht ist, dass ich zunächst 56.000 Yen zahlen hätte sollen, damit ich morgen einen Flug nach Hause bekomme.
Die erste gute Nachricht ist, dass ich dafür eine unbeschreiblich schöne, lustige, ausgiebige Woche hinter mir habe, die nur schwer in Wort zu fassen ist. Die nächste gute Nachricht ist, dass sie hier bei Aeroflot meine Buchungen angeschaut haben und draufgekommen sind, dass ich meine Reise nach Japan vor 2 Monaten um einen Tag verschieben musste, da Aeroflot genau an jenem gewünschten Abreisetag seinen Flug gestrichen hatte. Aufgrund dieser "Unannehmlichkeit" (ehrlich, mir wars egal) konnten sie mir einen Rabbatt geben und somit musste ich "nur" 33.000 Yen zahlen.
Jetzt warte ich also auf meinen Flug morgen. Sitz hier am Narita Flughafen und schlag mir mit dem Computer die Zeit tot, die ich noch zu warten habe (und zwar sind es noch 15 Stunden). Ich hab mich gegen einen Hostel oder Hotelbesuch entschieden, da ich nicht noch mehr Geld aus dem Fenster werfen möchte. Also meine erste - und hoffentlich auch letzte - Flughafennacht beginnt. Mir tun die armen Leute jetzt schon Leid, die im Flugzeug neben dem ungeduschten, im Gewand schlafenden Aigi hocken müssen. ^^°
Nun ja, soviel nun eben dazu. Ich kann sagen, es hätte definitiv schlimmer laufen können, und da ich in Japan gute 1000 Euro weniger ausgegeben habe, als ich eigentlich hätte können, läufts mit dem Geld auch gar nicht so schlecht. Einzig allein der Aufenthalt am Flughafen stutzt mein fröhliches Gemüt etwas.
Wie dem auch sei, die Woche war - wie bereits erwähnt - sehr spannend. Vor allem die Abende/Nächte/Morgen. Ich kann hier nicht all zu viele Details geben - dazu fehlt es mir derzeit an Lust - aber ich zähl mal auf, wo ich mich mit wem so alles herumgetrieben habe (Fotos folgen, die Narita Wi-Fi connection ist viiiieeel zu langsam um irgendetwas in anständiger Zeit upzuloaden):
1. Zusammen mit Nobu (man lese meinen Fähren-Bericht) und zwei seiner Freunde ging ich in einem Shibuya Club fort. Also, zuerst wars ein Club, wegen 2 Razzien verdreifachte sich dann jedoch die Anzahl der besuchten Tanzlokale. Wurde aber bereits im ersten Club (2.500 Yen Eintritt, 2 Getränke inklusive) bereits von einem japanischen Underground-Rapper angesprochen, der dann mich und meine 3 Kollegen in gratis in die nächsten Clubs brachte, ne Runde Champagner und Tequila bezahlte und den Abend definitiv zu einem der ereignisreichsten machte.
2. Mit Rei durfte ich mein erstes 飲み会 (nomikai - .... erm... Trinkgemeinschaftstreffen?) und die darauf folgende 二次会 (nijikai - After-Party) besuchen. Die Leute dort waren alle in meinem Alter, äußerst nett und die Stimmung war durch und durch hervorragend. Die ganzen Sitten, wie das anfängliche "Sich der Gruppe vorstellen" und die japanischen Konversationen gaben mir eine Erfahrung, die ich auf keinem Fall missen möchte. Danach gings auf ein Getränk in den Club, in dem ich letztes Jahr bereits mit Bianca abgeshaked hatte. ;) Genialer Abend, viele neue Freunde gefunden und ein wichtiger Moment, der mich in der Entscheidung, nächstes Jahr in Japan arbeiten zu wollen (ach ja, ich möchte nächstes Jahr in Japan arbeiten. ;)) um ein großes Stück näher rücken ließ.
3. Nach einem dritten Abstecher nach Odaiba und einem kurzen Schlenker nach Shibuya ins zuvor besuchte Izakaya, um mir meinen vergessenen Nintendo DSi abzuholen, folgte ein spontan Ausflug mit gut 6 Leuten vom Hostel zum nahen Park, wo wir uns gemütlich zusammensetzten und bis 2 in der Früh unseren Spaß hatten. Besonders Jay (eigentlich Jeanine) war wahnsinnig lustig und zuvorkommend und war von dort an Hauptansprechpartner Nummer 1, wenn's ums Fortgehen ging. Dabei auch Khuan aus England, Abel aus Spanien und Austin aus Amerika kennen gelernt, die sich der "JGH Fortgeh-Gruppe" anschlossen.
- ein eintägiger Besuch im 江戸東京博物館 (edo toukyou hakubutsukan - Edo-Tokyo Museum), von dem's später ganz einfach ein paar Bilder gibt. So viel sei gesagt: die Japaner wissen, wie man ein anständiges Museum führt. Wahrhaftig aufschlussreich, interessant und großteils interaktiv. Wünschte, ich hätte dort mehr Zeit gehabt. -
4. Und diese Gruppe machte sich zunächst Roppongi zum Ziel. Bereits vorm Club-Eintritt von Jumanji55 waren wir alle etwas angeheitert und so war's dann auch recht günstig drinnen. Austin hatte es ein wenig erwischt, aber er musste wohl oder übel bis 5 in der Früh durchhalten (es war, als wir gingen, dann eigentlich auch schon halb 7), da in der Zwischenzeit keine Züge fuhren. Somit hätte ich nun endlich auch Roppongi "ein wenig" besichtigt.
5. Und damit kommen wir zu gestern/heute:
Nach einem Spontanentschluss zusammen mit allen noch einmal ein Izakaya aufzusuchen und einer ebenso spontanen Benachrichtung von Yusuke (ihr habt ihn wohl hoffentlich nicht vergessen), er komme mit, fuhren wir um 8 zum ausgemachten Treffpunkt und suchten - für alle außer mir und Yusuke das erste Mal - den reservierten Izakaya-Schauplatz auf. Es war eine MORDSGAUDE! Und so darf es eigentlich keinen wundern, dass Jay, Abel, Yusuke, sein Freund Thi und ich beschlossen den letzten Zug letzten Zug sein zu lassen und bis in den Morgengrauen auf ein paar Stunden Karaoke zu gehen. Ich hatte so dermaßen viel Spaß, ich könnte fast sagen, das war's wert meinen Flug verschlafen zu haben. ^^° Nach der Ankunft zusammen mit Jay (Abel fuhr um 5 direkt zum Flughafen, Yusuke und Thi wohnten woanders) in Nishikawaguchi gingen wir noch für gut 1 1/2 Stunden in ein japanisches Fast-Food-Restaurant, aßen und redeten uns die Seele aus dem Leib. Jetzt hab ich plötzlich 2 große Schwestern! (Sogar im selben Alter ;D) Sie wird von nun an in der Nähe Tokyo arbeiten und versicherte mir, für mich ein gutes Wort einzulegen wenn ich nächstes Jahr auch dort arbeiten möge. Um 7 dann ins Bett, um 10:30 vom Staff geweckt und gefragt, wann denn eigentlich mein Flug ginge. Tja, um 12 -.-°
Da half eben auch kein schnelles Anziehen, Anrufen beim Flughafen und dem schnellsten (und äußerst teuren) Zug Richtung Flughafen: Der Flieger war abgeflogen (nähere Infos ja bekanntlich am Anfang des Beitrags).
Wenn man all dies durchliest möge man nun meinen, ich sei ein Schluckspecht und es war nur eine Frage derzeit, bis so etwas passieren würde. Aber ganze ehrlich: ich hab gestern nicht so viel getrunken. Es war viel mehr der Schlafmangel (oder mein kaputter Handy-Wecker, den ich mir 3 mal gestellt hatte, jedoch kein einziges mal abgegangen war -.-!) der mich in diese Situation führte. Außerdem: es war nicht der Alkohol der die letzten Abende so spaßig machte sondern all die tollen Leute mit denen ich abhängen durfte! Als Beweis: ich hatte kein einziges Mal einen Kater am nächsten Tag. ;)
Fazit:
Nun, was hab ich nun also von dieser Reise mitgenommen (außer den Souvenirs, versteht sich):
ich wurde selbstständiger (vermutlich), etwas selbstsicherer; konnte meinen Orientierungssinn endlich auf ein normales Level bringen; lernte viel über die japanische Kultur aus erster Hand; lernte besonders Kyoto und zum Teil auch Tokyo kennen, sodass ich anderen Bakpakern aushelfen konnte, wenn sie Hilfe benötigten; verbesserte (natürlich) mein Japanisch - noch immer auf unterdurchschnittlichem Niveau though - , aber auch mein Englisch; durfte mit unglaublich vielen und unglaublich unglaublichen Leute tagtäglich abhängen (Gott, ich werd hier gerade total sentimental, die Tränen schießen mir schon in die Augen); konnte mich etwas im japanischen Arbeitsmarkt "etablieren" (let's just say: Connections, baby!); knüpfte Freundschaften, von denen ich mir sicher bin, dass sich lange halten werden!; ...
und über 1500 Fotos
;D
Kurzum: Es war definitiv der BESTE, SCHÖNSTE und vor allem TEUERSTE Sommer meines Lebens (also, bis jetzt) und ich möchte wirklich keine Sekunde davon missen, möge sie damals auch als noch so unangenehm aufgefasst worden sein (vor allem die erste Woche): das sind einfach Erfahrungen, die man macht. Erfahrungen, von denen man wachsen, lernen kann. Erfahrungen, die einen selbst besser kennen lernen lassen - wobei natürlich dazu auch die schönen Erfahrungen und Momente zählen!
Ich komme nächstes Jahr wieder nach Japan, dann jedoch mit zumindest dem Wunsch dort für einige Zeit zu arbeiten. Nun heißt es aber zunächst mal den Abschluss des Bachelors in Japanologie hinter mich zu bringen. Bezüglich Informatik: weiß noch nicht, vielleicht kann ich ja auch für ein Jahr als Austauschstudent in Japan leben. =)
Mit diesen Zukunftswünschen verabschiede ich mich nun also wieder von diesem Blog (ich glaube nicht, dass er fortgeführt wird, so lange ich in Österreich bin - aber wer weiß, Wunder gibt es immer wieder) und damit von meinen treuen und den zahlenmäßig sicherlich überlegenen nicht ganz so treuen Lesern! ;)
Danke für die über 3000 Hits!
Machts gut!
またね!
Dienstag, 18. September 2012
62. Wort des Tages
安心する
あんしんする
anshin suru
erleichtert sein, aufatmen können
hab vorgestern meinen Nintendo
DSi verloren; man, war ich erleichtert,
als ich ihn gestern im Izakaya wieder-
bekommen hab
あんしんする
anshin suru
erleichtert sein, aufatmen können
hab vorgestern meinen Nintendo
DSi verloren; man, war ich erleichtert,
als ich ihn gestern im Izakaya wieder-
bekommen hab
Sonntag, 16. September 2012
61. Wort des Tages
恋しがる
こいしがる
koishigaru
sich sehnen, vermissen
Kyoto, Sapporo, Sendai und all
die tollen Leute von dort ='(
aber auch den Lungau und Wien ;)
こいしがる
koishigaru
sich sehnen, vermissen
Kyoto, Sapporo, Sendai und all
die tollen Leute von dort ='(
aber auch den Lungau und Wien ;)
Abonnieren
Posts (Atom)




