Donnerstag, 14. Juli 2011

動物 - De Viecha

Eine Woche ists nun schon her, seit wir es uns bei diesem Host hier gemütlich gemacht haben. Das sind 6 Arbeitstage, 19 Mahlzeiten (am ersten Tag kamen wir fürs Frühstück zu spät, am freien Tag haben wir einfach so darauf verzichtet... ausschlafen und so =P), insgesamt locker über 60 Mückenstiche, 3 Spinnensichtungen sondergleichen, 2 mal Wäsche waschen und 4 mal in den (kawa - Fluss) hüpfen.



Den heutigen Blog-Bericht möchten wir dieses Mal der Welt der Tiere und Insekten widmen.
Da wären zunächst mal die drei (inu - Hunde) der Hausbesitzer: Nuna, Monte und… erm… Arissa oder so. 2 davon beige, und Monte ist schwarz, 3 unterschiedliche Rassen, fragt mich jetzt nicht welche, und alle über nen halben Meter groß. Nuna gar über einen Meter hoch. Monte bellt besonders gern, wenn jemand mit dem Auto ankommt, und es sich dabei nicht um eines seiner Herrchen handelt. Nuna liegt prinzipiell den ganzen Tag nur da… oder steht im Weg, was bei ihrer Größe hin und wieder zu einem regelrechten Platzmangel führt, wenn sie vor oder in der Türe steht. Arissa ist dabei das niedliche Hündchen, sehr zutraulich.
Stinken tun sie allerdings alle…



NEW! Monte war mit 8 Jahren der älteste, und mitunter der wildeste und lauteste der 3 Hunde. Ersteres merkte man ihm beim Spazierngehen allerdings keinesfalls an. Der hat gezogen, müsst ihr erlebt haben...


 
NEW! Nuna, das Riesenvieh, war sehr faul, aber sehr lieb. Und sehr groß, und hatte sehr viel Speichel übrig, den sie uns gern mit einem beherzten Kopfschüttler bereitstellte.


 
NEW! Ich weiß den Namen noch immer nich. Is mir jetzt auch egal. Sie hat mich nämlich am vorletzten Abend in die linke Hand gebissen. =*(


Dann ist da noch die (neko - Hauskatze), Johnny. Ich weiß ja nicht, was mit dem Vieh los ist, aber dieses laute Miauen, das Tag für Tag meinem Trommelfell etwas zu arbeiten gibt, kann doch nicht normal sein. Während die Frauen und Mädels das voll かわいい (kawaii – süß, niedlich) finden, geht’s dem männlichen Geschlecht hauptsächlich eher auf die Nerven, oder es wird gar ignoriert. Ein kurzes だめ!(dame – Aus; Hör auf) ertönt, und die Katze/der Kater (?) entzieht sich dem Blick der Meute und flüchtet nach draußen.

Weiter in der Insektenwelt.
Also, da das Aufzählen aller bisher entdeckten Insekten etwas zu mühselig für meine kleinen Finger ist, hier zunächst nur mal ein Bild eines ziemlich riesigen Schmetterlings (einer von der Art, der es sich gefallen lässt, aus nächster Nähe fotografiert zu werden).





Das steht für alle (mushi – Insekten), die so schön anzusehen sind. Leider gibt’s davon nicht viele, da es sich bei den Krabbeltieren hauptsächlich um – so würden sie zumindest die meisten nennen – Ungeziefer handelt. Da hätten wir mal Ameisen: kleine, schwarze, aber auch ziemlich große, rote. Zu finden überall, wo’s was zu essen gibt, unter anderem auch in unserem Zimmer (!) und auf dem Klo (!!).

Dann natürlich die allseits beliebten Tausendfüßler. Gut, dass sich Bianca dabei noch etwas schlau gemacht hat, und herausfand, dass es davon hier auch durchaus giftige gibt, wodurch ich eher davon abgehalten habe, einen zu berühren – ts, als hät ich das jemals freiwillig getan.
Hinzu kommen Käfer aller Arten und Größen und die lautesten Zikaden, die man sich vorstellen kann. Die sammeln sich jedoch Gott sei Dank alle eher in Flussnähe, und da zwischen Fluss und unserem Bungalow das Restaurant, die Straße und eine kleine Erhebung befindet, lässt es sich trotz Getöse recht gut schlafen. Da macht uns schon die Lüftung der Kühlung nebenan mehr Probleme.

Und was wäre ein Japan-Aufenthalt ohne beiß- und stichwütiger (ka – Moskitos; Stechmücken) und allerlei anderes Getier, dass sich dazu entschieden hat, den Menschen in kurzer Hose, Sandalen und T-Shirt das Leben zur Hölle zu machen. Wir bereits im letzten Blog-Post erwähnt haben mir die Viecher äußerst gern. ÄUßERST, äußerst. Mittlerweile durften sich nochmal einige Stiche hinzugesellen, die den Anschein haben sich mit ihrem roten Ton auf mein ganzes rechts Bein ausbreiten zu wollen. Die Stich“wunden“ unterscheiden sich maßgeblich voneinander. Da gibt’s zum einen die uns bekannten, rundlichen roten Stellen, danach auch noch kleine rote Bückelchen und am liebsten hab ich die zuvor erwähnten roten Stellen, die regelrecht auslaufen und am meisten jucken.

vorher

nachher

Es hat sich jetzt bis auf die Stiche nicht wirklich viel verändert. Vielleicht hab ich ach noch ein paar Haare auf den Beinen verloren, kann sein. Die hab ich nicht gezählt.

Zuletzt noch die Arachnoiden.
Ach, was hatten wir bis jetzt schon Spaß mit ihnen. Da Bianca und ich beide nicht wirklich Fans dieser Tierchen sind (Spiderman ausgeschlossen), haben uns die 2 nächtlichen Sichtungen einer einmal Faust-großen und einmal einer Handflächen-großen くも (kumo – Spinne) in unseren „Gemächern“ für etwas längere Zeit munter gehalten, bis wir die erstere endlich mittels Besen aus dem Zimmere bugsieren konnten, und die zweite bei einem „Rettungsversuch“ unabsichtlicher Weise mit dem Bettpfosten zerquetscht haben. Und dann war dann noch die Hand-große Spinne am Parkplatz des Restaurants, die leider zu schnell vor mir flüchtete, als das ich noch die Zeit gehabt hätte, rauf zu rennen und die Kamera zu holen.


Ich würde ja gerne einen Vergleich für die Größe anbieten, aber meine Hände waren zu zittrig, als das ich die Zigarettenpackung lange genug danebenhalten konnte. Also: hatte keine Zigarettenpackung zur Hand.

Tja, und das wärs soweit heute mit dem Eintrag.
Das Essen mundet weiterhin, die Hitze ist noch immer unerträglich, und die Arbeit nimmt stets seinen Lauf.
Ich hoffe, euch ist aufgefallen, dass ich euch mit dem Beitrag ein paar japanische Vokabeln beibringen wollte. Wenn ich das auch weiterhin beibehalten sollte, sagt mir Bescheid (auf Facebook oder auch hier im Blog, als Kommentar), sonst lass ichs wieder. ;)

Bis denne,
またね!

1 Kommentar:

  1. wegen de viecha hättst oba ned so weit foahn miassn!! ;-)

    AntwortenLöschen